19:33:27 04.12.2015 | | 0 Kommentare

Am Nachmittag des 11. November 2015 kamen vor den neu errichteten Räumlichkeiten des SIMLabs (Simulationslabor) an der Fakultät Life Sciences zahlreiche Studierende, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Mitarbeiter der Fakultät und weitere an der Errichtung Beteiligte, wie z.B. die Architekten, zu dessen Eröffnungsfeier zusammen.

Aus der Mensaküche kam zu diesem Anlass ein besonderer Gruß in Gestalt eines Kuchens mit dem Logo des SIMLabs.

Die neuen Räumlichkeiten des Simulationslabors umfassen einen Serverraum, eine Simulations-Cave und einen Kontrollraum. In der Cave wird auf drei Wänden eine virtuelle Realität simuliert.

Prof. Dr. Boris Tolg, Leiter des SIMLabs und 2. Vorsitzender unseres ARGH e. V., stellte in seinen Grußworten mit einem Abriss der Entwicklung den Weg von der Idee eines Zentrums für Notfallsimulation über erste Schritte in den Kellerräumlichkeiten der Fakultät bis hin zur Realisierung des heutigen SIMLabs dar. Er dankte allen Beteiligten für ihre Unterstützung.

Im Anschluss richtete der Dekan der Fakultät Life Sciences, Prof. Dr. H.-Andreas Biesterfeld, das Wort an die Anwesenden.

Abgerundet wurde die Eröffnungsfeier für Interessierte durch Erläuterungen von Prof. Tolg zu den neuen Räumlichkeiten. Bei Getränken und Häppchen vertieften zahlreiche Gäste im Foyer ihre begonnen Gespräche und nutzten die Möglichkeit ihre Fragen an Prof. Tolg zu richten.

Das SIMLab, zu dem auch der Simulations-Rettungswagen Rescue SIMone gehört, der im Crisis Resource Management - Praktikum (Simulationspraktikum) im Studiengang Rettungsingenieurwesen/Rescue Engineering zum Einsatz kommt, kann für unterschiedliche Studiengänge der Fakultät genutzt werden. Aktuell ist es bereits fester Bestandteil im Masterstudiengang Biomedical Engineering. In den Studiengängen Gefahrenabwehr/Hazard Control und Rettungsingenieurwesen/Rescue Engineering werden die neuen Möglichkeiten des SIMLabs mit der nächsten Änderung der Modulhandbücher fest verankert. Einen Platz im Projekt „Virtuelles Hospital“ hat das SIMLab ebenfalls. Im Vorfeld wurden dazu bereits reale Massenanfall von Verletzen (MANV)-Übungen durchgeführt, um Vergleichswerte für die Simulation zu gewinnen. Im SIMLab wird es möglich sein, einen MANV zu simulieren und Studierende sowie Einsatzkräfte hinsichtlich der Sichtung von Patienten und in der Entscheidungsfindung zu trainieren.

In den neuen Räumlichkeiten besteht nun auch die Möglichkeit den auf dem Parkplatz vor dem Labor geparkten Rescue SIMone anzuschließen. So ist eine Übertragung von Bild und Ton, sowie die Steuerung des Patientensimulators SIMone in bzw. aus dem Kontrollraum möglich.

Mehr Informationen:

- SIMLab
http://www.ls.haw-hamburg.de/~SIMLab/

- Projekt „Virtuelles Hospital“:
http://www.ls.haw-hamburg.de/~virtualHospital/